Archiv der Kategorie 'pressemitteilung'

20.-21.05. – Spurensuche

Eine Pressemitteilung des Infoladen „…Stunk!“ vom 17.05.2011

Am kommenden Wochenende lädt der Infoladen „…Stunk!“ zu einer zweiteiligen Informationsveranstaltung in das Alternative Jugendzentrum Neubrandenburg (AJZ). In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv soll am Freitag und Samstag über die nationalsozialistischen Verbrechen in der Region der Stadt Neubrandenburg informiert werden.

Insbesondere in den vergangenen Jahren wurden die Überreste der Naziverbrechen in und um Neubrandenburg aufgearbeitet. Synagogenplatz, Informationsstelen und Stolpersteine waren wichtige Initiativen für die Aufbereitung der nationalsozialistischen Vergangenheit der Stadt. Dennoch sind die Gedenkorte jenseits des Synagogenplatzes eher unscheinbar. Manche von ihnen – wie das Frauenehrenmal oder die Gedenkanlage „Die Unbeugsamen“ – scheinen beinahe völlig in Vergessenheit zu geraten.
Der Infoladen „…Stunk!“ lädt deshalb am kommenden Freitag ins AJZ-Neubrandenburg. Dort wird ab 19 Uhr ein Vortrag des Neubrandenburger Stadtarchivs präsentiert, der die Spuren der NS-Verbrechen in und um Neubrandenburg thematisiert. Am Samstag sind dann alle Interessierten eingeladen, sich zur gemeinsamen Spurensuche auf zu machen. Zusammen geht es um 12 Uhr vom Jugendzentrum zu den hiesigen Erinnerungsorten nationalsozialistischer Vergangenheit. Anmeldungen unter info_stunk@web.de sind für die bessere Koordination erwünscht. Beide Veranstaltungen sind für alle Teilnehmenden kostenlos.

03.04. – friede! brot! revolution!

Eine Pressemitteilung des Antifaschistischen Jugendbündnis Neubrandenburg (AJUB) vom 31.03.09

Das Antifaschistische Jugendbündnis Neubrandenburg (AJUB) lädt am kommenden Freitag erneut zu seinem sogenannten Antifatresen. Aus aktuellem Anlass wird es ab 19 Uhr einen kostenlosen Vortrag über die vielseitigen Facetten der Novemberrevolution geben.

Matrosenrevolte, Novemberrevolution, Räterepubliken, Kämpfe zwischen Arbeitern und Freikorps, Liebknecht, Luxemburg, Revolutionäre und Scheidemänner … Zwischen 1918 und 1923 erlebte Deutschland gravierende Umbrüche in Politik und Gesellschaft. Aber wer kämpfte eigentlich gegen wen? Und warum überhaupt? Diesen und weiteren Fragen geht Bernd Langer, Autor des Buches „Revolution und bewaffnete Aufstände in Berlin 1918/20“, in seinem Vortrag am kommenden Freitag nach. Anschließend will der Referent zu einer Diskussion über die Bedeutung der Geschichte für unser heutiges Bewusstsein anregen. „Sinn soll es sein sowohl die Ursachen als auch die langfristigen Wirkungen dieser Ereignisse, die vor 80 Jahren begannen, darzustellen.“, so Julia Karsten vom AJUB.
Das Bündnis lädt alle Interessierten herzlich ein.
Nazis und Rassisten sind selbstverständlich unerwünscht!

weggefegt und ausgebremst

weggefegt…

Ein plötzlicher Geldregen oder eine tolle Werbeaktion im hippen Marktplatzcenter in der Neubrandenburger Innenstadt? Etwas verwunderlich war es schon für die konsumgeplagten Wochenendeinkäufer_innen, als es am Samstag Nachmittag kleine Schnipsel von der Balustrade auf ihre Köpfe herabregnete … Es handelte sich jedoch nicht um eine neue, hippe Werbeidee des kreativen Center-Managements, sondern um eine Aktion von Antifaschist_innen um auf den für den 1. Mai geplanten Neonaziaufmarsch durch Neubrandenburgs Straßen hinzuweisen.

Vorderseite

Auf der Rückseite folgender Text:

Sechs Neonazis sitzen bereits im Landtag von MV. Mit rassistischer Hetze gegen Ausländer_innen und Andersdenkende wollen sie nun erneut in NB um Stimmen werben. Auch hier besteht das Risiko, dass sie an Einfluss gewinnen und ihre Strukturen erweitern.
Das geht uns alle was an – lasst uns ihnen zeigen, was wir davon halten!
KEIN FUßBREIT DEN FASCHISTEN!

Den völlig überrumpelten Sicherheitskräften blieb nur noch der Griff zum Besen um die verbliebenen Flyer wegzufegen.

Greifalarm


… und ausgebremst

Heute gab es bereits eine weitere Aktion:

Eine Pressemitteilung des Antifaschistischen Jugendbündnis Neubrandenburg vom 29.03.2009

Etwa 20 antifaschistische Jugendliche demonstrierten heute Morgen auf dem Neubrandenburger Friedrichs-Engels-Ring, um auf den von mehreren Hundert Neonazis geplanten Aufmarsch am 1. Mai hinzuweisen. Mit Flugblättern und Schildern machten sie auf ihr Anliegen aufmerksam.

Neugierig schauten die noch verschlafenen Autofahrer_innen, als heute gegen 7 Uhr eine Gruppe Jugendlicher auf Fahrrädern den Friedrich-Engels-Ring befuhr. Mit Schildern wie „1. Mai – Nazifrei“, „Gemeinsam sind wir stark“ und „Nazis in den Weg stellen“ und Flugblättern ausgestattet, mischten sich die Antifaschist_innen plötzlich in den Autoverkehr und führten den allmorgendlichen Stau für mehrere Minuten an. Klingelnd fuhr der Aufzug entlang der Ring-Baustelle von der Neustrelitzer Straße bis zum Rathaus.
Mit dieser ungewöhnlichen Aktion wollten die Aktivist_innen Aufmerksamkeit für ein ernstes Thema schaffen. Sie wollen die Neubrandenburger_innen aufwecken und sensibilisieren. Seit neun Jahren marschieren Rassisten, Antisemiten und Volksverhetzer immer wieder durch unsere Straßen und nur noch einige Wenige scheint es ernsthaft zu bekümmern. Nach ein paar Jahren erfolgreichen Prostests meherer Tausend Neubrandenburger_innen, hat sich die Strategie von immer mehr Bürger_innen zum Wegschauen und Ignorieren gewandelt. Die immer organisiertere und militantere Neonaziszene profitiert von der fehlenden Bereitschaft zur Zivilcourage. „Wenn Staus und Baustellen in Neubrandenburg die Gemüter mehr erhitzen, als ein Naziaufmarsch durch unsere Stadt, dann ist hier etwas nicht mehr in Ordnung. Daher fordern wir alle Bürger_innen auf, sich an den Protesten von Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden, Parteien und Jugendgruppen zu beteiligen.“, so Manuela Krüger vom Antifaschistischen Jugendbündnis (AJUB). Weitere ähnliche Aktionen seien geplant, so die 19-Jährige weiter.

Die Bündnisdemonstration gegen den Naziaufmarsch beginnt am 1. Mai um 9 Uhr am Bahnhof. Das Naziproblem geht uns alle etwas an! Wir haben es in der Hand. Erster Mai – Nazifrei!

Der Flyer:

Einen weiteren Bericht auf Indy findet ihr hier.

unbemerkt

Brauner Wahlkampf bürgernah verpackt

Eine Pressemitteilung der Antifaschistischen Offensive Neubrandenburg vom 25. März 2009

Härtere Strafen für Kinderschänder – unter diesem Vorwand sammelte am 25. März, ein etwa 40-jähriger Mann vor dem Neubrandenburger Marktplatzcenter Unterstützerunterschriften für die ultrarechte, nationalistische Partei „Die Republikaner“. Das Wahlrecht schreibt so genannten Kleinparteien eine bestimme Zahl an Unterstützern vor, um bei den Bundestagswahlen im September teilnehmen zu dürfen.

Unauffällig, nur mit einem Ordner und Stift bewaffnet stand ein Vertreter der rechtsextremen Partei „Die Republikaner“ heute Vormittag vor dem Neubrandenburger Marktplatzcenter, um Unterschriften zu sammeln. Der seriös wirkende Mann sprach vorwiegend junge Mütter oder Paare mit Kindern an und bat sie um Unterstützung. Wie man zu Kinderschändern stehe und ob man sich nicht auch härtere Strafen wünsche, fragte er um Vertrauen werbend. Nur durch einen Nebensatz wurde klar, dass es sich nicht um eine ehrliche Petition oder Initiative handelt, sondern um die Unterstützung einer rechtsradikalen Partei.

Nicht wenige Bürger_innen fielen auf diesen Trick herein und gaben ihr Autogramm. Angesprochen auf den tatsächlichen Effekt ihrer Unterschrift zeigten sich die meisten von ihnen überrascht und unwissend – übezeugt davon, etwas Gutes und Richtiges getan zu haben.

Die Taten von Kinderschändern sind abscheulich und unverständlich. Die Forderung nach härteren Strafen lässt kaum bzw. keine Einwände zu. Die Dämonisierung und Stigmatisierung der Täter als braune, menschenverachtende Propaganda zu enttarnen fällt daher umso schwerer.

Genau darin geht die Taktik der neuen Rechten auf. Die Neonazis fahren eine geschickte Doppelstrategie aus aggressiver, provokanter Hetze und dem Aufgreifen von Themen „nah am Bürger“. Mit eindeutig belegten Kategorien wie gut und böse versuchen sie sich gegen Widerspruch immun zu machen – als wahre Vertreter des „Volkes“. Ihre völkisch-rassistische Hetze kommt hier sowohl bei den Republikanern, wie auch bei NPD und DVU durch die Hintertür.

„Mit den braunen Schlägern von der NPD wollen wir nichts zu tun haben“ heißt es dann offiziell immer wieder seitens der REPs. Bei einem vergleichenden Blick auf die Wahlprogramme ist dieser Dissenz jedoch kaum sichtbar. Hinter den konservativen Biedermeiern rechts der CDU verstecken sich rassistische Nationalisten und ewiggestrige Geschichtsrevisionisten.

Wir fordern alle Neubrandenburger_innen dazu auf, genau hinzusehen, wer für wen Unterschriften sammelt. Nur selten ist gleich zu erkennen,wer und was hinter der augenscheinlich „guten“ Absicht oder Meinung steckt. Die vermeintlichen „Lösungen“ der rechtsextremen Organisationen basieren auf Dummheit und Hass. Ob Todesstrafe für Kinderschänder, wie sie die NPD fordert, oder „härtere Strafen“, wie es bei den Republikanern heißt – die extreme Rechte will eine Säuberung der Gesellschaft von allem „Kranken“ – im Sinne des Nationalsozialismus – nicht die Auseinandersetzung und Bekämpfung der Ursachen.

Neonazis haben in unserer Stadt nichts zu suchen. Nicht auf der Straße, nicht in den Köpfen.

13.03. – die qual der wahl

Eine Pressemitteilung des Antifaschistischen Jugendbündnis Neubrandenburg (AJUB) vom 11.03.2009

Am kommenden Freitag lädt das Antifaschistische Jugendbündnis Neubrandenburg (AJUB) zu seinem zweiten „Antifatresen“ ins AJZ-Neubrandenburg ein. Das Thema des Abends lautet „Sitzen bald Neonazis im Neubrandenburger Rathaus? Die rechte Szene in Neubrandenburg und M-V im Superwahljahr 2009“.

Am 07. Juni werden, neben der bundesweit stattfindenden Europawahl, in Mecklenburg-Vorpommern die Kommunalwahlen durchgeführt. Nach dem Wahlerfolg zu den Landtagswahlen im Jahr 2006, wittert die rechtsextreme NPD nun ihre nächste große Chance und will sich flächendeckend in den kommunalen Parlamenten festsetzen. Darum ist auch in der Vier-Tore-Stadt die Befürchtung groß, dass die NPD demnächst auch hier im Rathaus Platz nehmen wird – hatte sie doch bereits bei den Landtagswahlen 2006 in beiden Neubrandenburger Wahlkreisen bereits ein Wahlergebnis von jeweils 6,3 Prozent.

Um diesem wichtigen Thema Gehör zu verschaffen, lädt das AJUB am kommenden Freitag zu einer kostenlosen Info-Veranstaltung ins Alternative Jugendzentrum (ehemals „Onkel Willi“) ein. In Zusammenarbeit mit LOBBI – dem Opferberatungsverein für Betroffene rechter Gewalt – wird ab 19 Uhr über die rechte Szene in Neubrandenburg und Mecklenburg-Vorpommern informiert. Danach soll gemeinsam mit den Gästen bei veganem Essen über den anstehenden Wahlkampf der NPD diskutiert und sich über mögliche Gegenwehr ausgetauscht werden.

Im Anschluss an die Info-Veranstaltung wird es mit mehreren DJ’s eine Disko quer durch alle Zeiten und Richtungen der Musik geben.

abmarsch

Eine Pressemitteilung der Antifaschistischen Offensive Neubrandenburg vom 24.02.09

Rechtsextremer Marsch um den Tollensesee geplant

Am 28. Februar 2009 wollen Neonazis aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg offenbar erneut ihren „Tollensemarsch“ veranstalten – möglichst ohne Öffentlichkeit, geduldet in den betroffenen Gemeinden und verschwiegen von Behörden und Polizei. Antifaschist_innen kritisieren das gefährliche Nichtstun und die ignorante Informationspolitik.

Seit 5 Jahren treffen sich etwa 80 bis 130 Neonazis am letzten Februar-Wochenende regelmäßig zum so genannten „Tollensemarsch“ um den gleichnamigen See. Auch in diesem Jahr bereiten sich Jugendliche aus der Region auf den „Marsch mit Leistungsabzeichen“ vor. Verantwortlich für die Organisation zeichnet sich offenkundig der frisch gewählte NPD-Bundestagskandidat David Petereit mit seiner „Mecklenburgischen Aktionsfront“.

Die ersten vier Jahre ging es einmal um den Tollensesee, unbehelligt von Berichterstattung und Protest. In Gemeinden rund um den See, wie Alt Rehse oder Wustrow, schien man nicht bemerkt zu haben, dass jährlich etwa 100 Neonazis durch die eigenen Straßen zogen. Erst die mediale Aufmerksamkeit des vergangenen Jahres hat die Nazis erstmalig gezwungen, heimlich an die brandenburgische Grenze auszuweichen – von der Polizei „geschützt“ vor Presse und Gegenwehr. Dennoch ist zu erwarten, dass in diesem Jahr wieder die Region rund um die Vier-Tore-Stadt das Ziel sein wird.

Doch auch in diesem Jahr ist man lieber still. Weiß die Stadt überhaupt von dem Szene-Ereignis?
Das Nichtwissen und Wegschauen von Staat und Zivilgesellschaft bei Naziaktivitäten ist ein entscheidender Faktor, der das klandestine Agieren von Neonazis so erfolgreich macht. Offenbar hält man die rechten Kraftproben für Pfadfindermärsche ohne politische Qualität. Dabei hat gerade erst die Diskussion um die Feldlager der völkisch-rassistischen HDJ gezeigt, welch ideologisch-gefärbten Rituale hinter der neuen, rechten Naturverbundenheit und Freizeitgestaltung stecken. Erst vor wenigen Tagen marschierten Mitglieder des „Heimatbund Pommern“ um den Malchiner See. Im Nachhinein feierte die Organisation des Landtagsabgeordneten Tino Müller auf ihrer Internetseite in schwärmerischem Ton die schöne Landschaft und das Andenken an ihre Großväter. Außerdem heißt es: „Wir werden nicht aufhoeren uns Koerperlich und Geistig zu schulen, bis unsere Jugend frei ist vom Ungeist dieser Zeit.“
Wer davor die Augen verschließt, macht sich mitverantwortlich für die immer dreister agierende rechte Szene.
Ebenso gefährlich ist der Irrglaube, sich durch Verschwiegenheit den „Ärger“, als welcher der antifaschistische Protest ganz offensichtlich empfunden wird, vom Halse halten zu können. Eine Einschränkung der Rechte auf Information und Widerstand wird billigend in Kauf genommen um eine politische Auseinandersetzung zu verhindern.

Erst diese Politik, gepaart mit der Gleichgültigkeit vieler Bürger_innen ermöglicht derartige Veranstaltungen und stärkt die Identität der extremen Rechten. „Während sich das Innenministerium mit dem angestrebten HDJ-Verbot selbst zu befriedigen versucht, stehen Organisationen wie der „Heimatbund Pommern“ und der „Kulturkreis Mecklenburg-Strelitz“ schon lange bereit, um die Lücke zu füllen. Ihre Stärke ist das unmittelbare Resultat einer Politik des Wegschauens und Ignorierens“, sagt Stefanie Peters von der Antifa-Gruppe AONB – „Die dringend notwendige Konfrontation mit politischen Realitäten wird vermieden und vertagt, die Ursachen umgangen“.

Damit muss Schluss sein! Wir fordern, Nazis offensiv und konsequent entgegenzutreten – immer und überall!

eingemauert

Eine Pressemitteilung des AJZ Neubrandenburg vom 15.02.2009

Aus aktuellem Anlass veranstaltet das Antifaschistische Jugendbündnis Neubrandenburg (AJUB) zwei kostenlose Info-Abende zum Krieg im Nahen Osten. Am Mittwoch und Freitag soll im Alternativen Jugendzentrum in der Seestraße bei Film und Vortrag vor allem über alternative Formen der Konfliktlösung informiert und diskutiert werden.

Am 18. Februar ab 19 Uhr zeigt das Bündnis den Film „Bil‘in my Love“ des israelischen Friedensaktivisten und Filmemachers Shai Carmeli Pollak . Er dokumentiert den gewaltlosen Widerstand des Dorfes Bil‘in im Westjordanland – gegen die israelische Besatzung und die israelische Grenzmauer. Danach gibt es gewohnt leckere vegane Küche und die Möglichkeit zur offenen Debatte.

Freitag ist dann, ebenfalls ab 19 Uhr, der israelische Aktivist Yossi Bar-tal von der Gruppe „Anarchists Against the Wall“ (AATW) zu Gast. Er wird über die Lage vor Ort, die Aktionen seiner Gruppe und die links-alternative Bewegung auf israelischer und palästinensischer Seite referieren.
Die AATW erlangte internationale Bekanntheit durch ihre friedlichen Demonstrationen im israelisch-palästinensischen Grenzgebiet und durch direkte Aktionen gegen die Trennmauern rund um West Bank und Gaza-Streifen. Für ihr Engagement bekamen die Anarchist_innen im vergangenen Jahr die Carl-von-Ossietzki-Medallie der Internationalen Liga für Menschenrechte verliehen.

Im Anschluss des Referats gibt es den ersten „Antifatresen“ zum Diskutieren, Streiten, Informieren und Nachfragen.

„Ziel der Veranstaltungen ist es, mit Impressionen aus erster Hand einen Blickwinkel des Nahost-Krieges zu zeigen, der neben den völkisch-ideologischen Positionen von Hamas und israelischen Hardlinern meist keinen Platz in den Nachrichten findet“, sagt Paul vom AJUB. „Wir hoffen, dass viele neugierige Bürgerinnen und Bürger den Weg ins AJZ finden, um sich ein eigenes Bild zu machen“, so der 18-jährige weiter.

Das Bündnis lädt alle Interessierten herzlich ein.
Nazis und Rassisten sind selbstverständlich unerwünscht!

Weitere Informationen zu den AATW gibt es im Internet unter: http://www.awalls.org/