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01.09. – Mädelsache!

Der Infoladen „…STUNK!“ lädt heute zu einer kostenlosen Infoveranstaltung über Frauen in der Neonazi-Szene. Der Vortrag wurde allerdings kurzfristig in das Alternative Jugenzentrum in der Seestraße verlegt, findet also nicht wie geplant im Neubrandenburger Stadtarchiv statt! Folgend findet ihr einen Auszug aus dem Ankündigungstext:

[…] Frauen gewinnen in der Neonazi-Szene immer mehr an Bedeutung. Sie engagieren sich in den Kommunen als Elternvertretungen, in Krabbelgruppen oder in anderen pädagogischen Bereichen und sind für die Erziehung des Nachwuchses verantwortlich. Zunehmend treten sie aber auch verstärkt in anderen Bereichen in Erscheinung. So organisieren sie interne Kulturveranstaltungen wie Sonnenwenden, Kinderfeste oder Erntedankfeiern mit. […]

Der Vortrag ist Teil der Kampagne „Wake Up – Stand Up! Keine Stimme den Nazis in MV!“ und stützt sich dabei auf Recherchearbeiten von Andrea Röpke und Andreas Speit, die 2011 in dem Buch “Mädelsache!” veröffentlicht wurden. Dabei wird speziell auf die Situation in MV näher eingegangen und die Bedeutung von Kameradinnen im Kontext der Aktivitäten der Neonazis analysiert. Ziel soll es sein, diese Problematik, gerade im Zusammenhang mit der kommenden Landtagswahl, mehr in die öffentliche Wahrnehmung zu tragen.

20.-21.05. – Spurensuche

Eine Pressemitteilung des Infoladen „…Stunk!“ vom 17.05.2011

Am kommenden Wochenende lädt der Infoladen „…Stunk!“ zu einer zweiteiligen Informationsveranstaltung in das Alternative Jugendzentrum Neubrandenburg (AJZ). In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv soll am Freitag und Samstag über die nationalsozialistischen Verbrechen in der Region der Stadt Neubrandenburg informiert werden.

Insbesondere in den vergangenen Jahren wurden die Überreste der Naziverbrechen in und um Neubrandenburg aufgearbeitet. Synagogenplatz, Informationsstelen und Stolpersteine waren wichtige Initiativen für die Aufbereitung der nationalsozialistischen Vergangenheit der Stadt. Dennoch sind die Gedenkorte jenseits des Synagogenplatzes eher unscheinbar. Manche von ihnen – wie das Frauenehrenmal oder die Gedenkanlage „Die Unbeugsamen“ – scheinen beinahe völlig in Vergessenheit zu geraten.
Der Infoladen „…Stunk!“ lädt deshalb am kommenden Freitag ins AJZ-Neubrandenburg. Dort wird ab 19 Uhr ein Vortrag des Neubrandenburger Stadtarchivs präsentiert, der die Spuren der NS-Verbrechen in und um Neubrandenburg thematisiert. Am Samstag sind dann alle Interessierten eingeladen, sich zur gemeinsamen Spurensuche auf zu machen. Zusammen geht es um 12 Uhr vom Jugendzentrum zu den hiesigen Erinnerungsorten nationalsozialistischer Vergangenheit. Anmeldungen unter info_stunk@web.de sind für die bessere Koordination erwünscht. Beide Veranstaltungen sind für alle Teilnehmenden kostenlos.

block*em up!

Für den 1. Mai 2010 mobilisieren NPD und „freie Kameradschaften“ nach Rostock. Der geplante Aufmarsch kann als Auftakt des Wahlkampfes für die Landtagswahl 2011 in MV verstanden werden. Seit 2006 ist die NPD mit sechs Abgeordneten im Landtag vertreten und konnte 2009 bei den Wahlen zu den Kommunalparlamenten 60 weitere Sitze erringen. Bewusst wurde der Rostocker Nordwesten als Startpunkt gewählt, dort konnte die NPD zuletzt steigende Wahlergebnisse erzielen.
Unter dem Motto „Freiheit statt BRD“ greift der
Neonazi-Aufruf mit einem pseudo-revolutionären Anstrich soziale Fragen auf und stellt gleichzeitig Forderungen z.B. die Auflösung aller Gewerkschaften. Die Neonaziszene kann in Rostock auf gefestigte Strukturen, wie den vom NPD-Landtagsabgeordneten Birger Lüssow geführten Szeneladen „Dickkoepp“ (ehemals „East Coast Corner“), welcher vor allem durch zahlreiche Gegenaktivitäten Bekanntheit erlangte, zurückgreifen. In jüngster
Vergangenheit traten regionale Nazistrukturen beim „Pölchow-Prozess“ in Erscheinung.
Anlass des Prozesses war der brutale Überfall von 120 Neonazis auf einen Zug in dem sich ca. 60 nicht rechte Jugendliche befanden. Am letzten Prozesstag, der mit lächerlich geringen Urteilen für die 3 Angeklagten endete, griffen u.a. Rostocker Neonazis im Gerichtsgebäude mehrere Prozessbeobachtende an.

Kommt alle 20 Uhr zur Antifa-Demo am 30.04. zum S-Bhf Rostock-Lichtenhagen!
Anschließend kann auf der „Tanz in den Mai“ – Party im Peter-Weiss-Haus entspannt der Tag ausklingen.

Am 1.Mai treten wir den Neonazis in Rostock-Lütten Klein entgegen und stoppen ihren Aufmarsch!
[w³] http://1mairostock.blogsport.de

Gegen diese Pläne der Nazis regt sich erster wahrnehmbarer Widerstand.
Geplant ist Massenblockaden zu organisieren, um den Aufmarsch mit dem legitimen Mittel des zivilen Ungehorsams zu verhindern. DerAktionskonsens für diesen Tag, der auch schon in vielen anderen Städten zum Erfolg führte, lautet:

1. Wir wollen den Naziaufmarsch mit Massenblockaden verhindern.
2. Von uns geht dabei keine Eskalation aus.
3. Wir bilden Menschenblockaden, keine Materialblockaden.
4. Wir sind solidarisch mit allen, die dieses Ziel mit uns teilen.

Erfolgreiche Massenblockaden brauchen Vorbereitung. Deshalb wird gemeinsam geübt, wie wir Blockaden bilden, halten und durchsetzen können.
Dabei stehen uns erfahrene BlockadetrainerInnen zur Seite.

Zeit: 18.04.2010 um 10 Uhr
Ort: Peter Weiss Haus (Doberaner Straße 21)

niemals vergessen

Heute wird bereits zum vierzehnten Mal der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Ein Datum von Bedeutung, denn am 27. Januar 1945 befreiten die Soldaten der Roten Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. In dieser größten Todesfabrik des „Dritten Reiches“ wurden in nur vier Jahren über eine Million Menschen industriell ermordet.
Auschwitz ist längst zum Synonym für die faschistische Barbarei im Zweiten Weltkrieg geworden, weshalb der heutige Tag alle Menschen auf ewig erinnern soll, was Menschen einst Menschen angetan haben. Die wenigen Überlebenden konnten für den Rest ihres Lebens nicht vergessen, in der Hölle auf Erden „gelebt“ zu haben und nur wenige von ihnen sind heute noch am Leben, um Zeugnis abzulegen.

Auch deshalb wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog (CDU) ein nationaler Gedenktag eingeführt. 51 Jahre nach Beendigung des Krieges, sollte auch im Land der Täter_innen offiziell den Opfern des Nazi-Terrors gedacht werden.

Grundlegendes Ziel von Erinnerungspolitik ist von jeher, bestimmte Teile der Vergangenheit im breiten Bewusstsein zu halten und gezielt zu vergegenwärtigen. In der Proklamation von 1996 heißt es:

„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

Dennoch ist der 27. Januar nach wie vor ein Datum, dem nur mindere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Nur wenige wissen damit etwas anzufangen und von einer kollektiven Erinnerung kann schon gar nicht die Rede sein. Der industrielle Massenmord an Millionen von Juden und Jüdinnen, Kommunist_innen, Anarchist_innen, Homosexuellen, Sinti und Roma eignet sich nuneinmal nicht zum patriotischen Fahnenrausch. Von Verantwortung für die eigenen Taten oder die der Eltern und Großeltern keine Spur – nur eine von vielen Pflichtübungen, eine Art historischer Ablasshandel. Ganz anders das Jubiläum der Wiedervereinigung oder die Heroisierung der Nazi-Clique um Graf Schenk von Stauffenberg, hier definiert sich das deutsche Volk neu, als urdemokratisch und im Kern „gar nicht so schlecht“. Die Erinnerung muss für den neuen Nationalstolz neu konstruiert werden, damit Vergangenheit und Selbstsicht in Einklang kommen.
Der heutige Bundespräsident Horst Köhler (CDU) löste dieses Problem bei den Feierlichkeiten zum Mauerfall letztlich mit folgenden Worten: „Wir haben heute guten Grund, stolz auf unser Land zu sein. Das Erreichte ist undenkbar ohne die Lehren, die wir gezogen haben, und ist das Ergebnis ständiger Anstrengung“. In diesem Verständnis sei Deutschland, durch die stetige und intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, zu einer Nation gereift, die Faschismus und Sozialismus überwunden und sich als eine demokratische Nation etabliert hat.
Es scheint als können wir Deutschen, nun wo wir doch alle Lehren der Vergangenheit verinnerlicht haben und uns der Verantwortung bewusst sind, die Vergangenheit des Nationalsozialismus mit leichteren Schritten begehen.

Die Nazi-Verbrechen werden als finstere, aber bewältigte Vergangenheit verbucht und neue Traditionslinien eifrig geknüpft. Sei es die als Friedenseinsatz verkaufte, aggressive Außenpolitik der Bundeswehr, die auch innenpolitisch nahezu alle Lebensbereiche durchdrungen hat (von der Schule bis zur Fernsehwerbung) – oder die Revision der Schuldfrage durch die emotionalisierte Politik der Vertriebenenlobbyisten. Vergessen auch die Bilder vom nationalistische Fremdenhass von ganz „normalen Neonazis“, die Einheitsrausch Asylsuchende durch Rostock Lichtenhagen jagten und bei lebendig verbrennen wollten.

Die neue deutsche Erinnerungspolitik hat keinen Platz mehr für eine kritische Aufarbeitung der Geschichte, sondern setzt nur noch auf kleine Gesten und großen Vaterlands-Pomp…

Unsere Antwort kann nur ständige Kritik an der gegenwärtigen Geschichtsklitterung sein, damit die Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten nie endet, damit sich Auschwitz nie wiederholt, weder hier noch anderswo.

Kein Opfer ist vergessen, kein Mord vergeben!
Nazis bekämpfen, immer und überall!

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Im Alternativen Jugendzentrum in der Seestraße findet aus Anlass des Gedenktages eine Filmvorführung statt. Zu sehen gibt es „Die Freiheit des Erzählens: Das Leben des Gad Beck“, über den jüdischen Widerständler. 19 Uhr soll’s losgehen.

beim nicht-vergessen was vergessen

Am vergangenen Wochenende kamen 1400 so genannte Ostpreußen im Neubrandenburger Jahnsportforum zusammen, um sich mit Marschmusik, Trachten und Tänzen ihrer bzw. der Geschichte ihrer Vorfahren zu erinnern.

Immer mehr drängen Vertriebene auch anderswo mit ihren Geschichten in den Vordergund der Kriegserinnerung und leugnen den Ausgangspunkt aller weiteren Geschichte: den Deutschen Faschismus und den nationalsozialistischen Vernichtungskrieg. Dabei beteuern sie stets, man wolle das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen, wie auch am Sonnabend „Landesgruppenschef“ Manfred Schukat. Allergings erwarte man endlich Gerechtigkeit und eine „Erklärung“ von Seiten Polens, zitiert der Nordkurier weiter.

Eine Erklärung wofür? Für die 6 Millionen Pol_innen, die von deutschen Soldaten, der SS und der deutschen Bevölkerung ermordet wurden? Für die 3 Millionen polnischen Zwangsarbeiter_innen, die aus ihrer Heimat verschleppt wurden, um in der deutschen Kriegsindustrie zu arbeiten? Für die Zerstörung der polnischen Städte durch den Krieg und die Strategie der verbrannten Erde?

Kein_e Pol_in muss sich erklären… wie die anderen Bürger_innen des Deutschen Reiches, haben auch die Ostpreuß_innen ihr „Schicksal“ selbst gewählt. 1933 erzielte die NSDAP in den östlichen Wahlkreisen Ostpreußen, Pommern und Frankfurt/Oder mit über 55% die besten Ergebnisse im Reich.
Wie üblich für Vertriebenenverbände (und seien sie noch so „gemäßigt“) wird der Ausgangspunkt für die Verbrechen im Zweiten Weltkrieg ausgeblendet, um sich in der Erinnerung an die verlorene Heimat zu aalen und Geschichte zu emotionalisieren. Mitunter zweifellos tragische und ungerechte Schicksale werden für revanchistische und revisionistische Zwecke missbraucht und mit ihnen moralische Einbahnstraßen gebaut, um jede Gegenrede zu vermeiden. Dabei tradiert die vermeintlich unpolitische Heimattümelei genau das Denken, das die Ursache für ihre Geschichte war. Der deutsche Nationalsozialismus und der polnische Nationalismus produzierten, wie jeder andere Patriotismus, ein exklusives, menschenverachtendes Denken vom „wir“ und „ihr“.
So ist das klägliche Gejammer um die verlorene Heimat auch immer ein Bedauern der Kriegsniederlage. Zwar sind die deutschen Täter_innen von einst größtenteils schon verstorben… doch ihre Kinder stilisieren sich jetzt, im Schleier der Vergesslichkeit, zu Opfern und begehen überall im Land ihre gruseligen Vertriebenenfeste.
Weite Teile der CDU feuern den Vertriebenenkult und die Verdrehung der Geschichte und die Vernebelung der Zusammenhänge immer wieder an. Kaum eine andere „Volksgruppe“ ist so beharrlich, wie die deutschen „Vertriebenen“.
Dabei haben von den Millionen Menschen, die im 20. Jahrhundert Vertreibung und Zwangsumsiedlung zum Opfer fielen, nur die wenigsten das Glück gehabt, eine neue Heimat und gesellschaftliche Anerkennung zu finden, wie ihre deutschen „Leidensgenossen“.
Nach wie vor werden Sinti und Roma überall in Europa diskriminiert und ausgegrenzt. Noch immer leugnet die Türkei den Völkermord an den Armenier_innen. Noch immer sind die Spuren der rassistisch motivierten Genozid-Versuche auf dem Balkan zu spüren. Überall in Amerika und Australien kämpfen indigene Minderheiten vergeblich um die Anerkennung ihres Schicksals.
In Deutschland hüpft und tanzt das vertriebene Volk und weint der ruhmreichen Vergangenheit hinterher, kassiert Renten, schreibt Bücher und dreht Dokumentationen über die „verlorene Heimat“.

Jeder Vertriebenen-Nationalismus ist revanchistisch… die „Wunde“ der Vertreibung ist das Symptom der Nicht-Verarbeitung des Nationalsozialismus, der Nicht-Anerkennung der eigenen Schuld.

Kein Mitleid mit den Tätern.
Patrioten sind Idioten. Überall.

30.05. – Mach den Scheiß aus!

Am 30. Mai soll im Raum Rostock ein Konzert der Band Kategorie C stattfinden. Mit – zum Teil vorbestraften – Neonazis an den Instrumenten stellt die Band einen Anziehungspunkt für rechtsoffene Jugendliche dar. In der Öffentlichkeit präsentiert sich KC stets als unpolitisch. Wir hingegen sagen: Wer Konzertkarten über rechte Szeneläden wie den “Dickkoepp“ vertreibt und für verurteilte Rechtsterroristen wie Michael Regner Konzerte gibt, geht nicht als unpolitisch durch!

Die Organisation des Konzertes durch Rostocker Neonazis zum dritten Mal in Folge ist ein Paradebeispiel für die Melange aus reaktionären Hooligans und rechten Schlägern, aus der sich die Anhängerschaft der Band zusammensetzt. Wir haben keinen Bock, dass Musik von Neonazis für Neonazis durch Rostock oder über die Äcker rund um Rostock schallt. Die Etablierung rechter Jugendkultur als Einstiegsmöglichkeit zukünftiger Aktivist_innen ist unter keinen Umständen zu tolerieren.

Um deutlich zu machen, dass wir Bands wie Kategorie C, ortsansässige Neonazis und Naziläden wie den „Dickkoepp“ scheiße finden, wollen wir am 30. Mai auf die Straße gehen und klar sagen: „Mach den Scheiß aus!“

Am kommenden Mittwoch veranstalten der Infoladen „…STUNK“ und die Antifaschistische Jugendinitiative im AJZ eine Infoveranstaltung über KC und die geplante Antifademo in Rostock.
Mehr Infos zur Demo erfahrt ihr dort oder auf der Demo-Seite.

8.5. – antifa, überall!

08. Mai 1945 – Der Tag der Befreiung vom Deutschen Faschismus in Europa. Das Antifaschistische Jugendbündnis Neubrandenburg (AJuB) nimmt sich diesen Tag der Zäsur zum Anlass, um auf die heutige Situation russischer Antifaschist_innen aufmerkam zu machen. Seit vielen Jahren hat Russland gegen eine große, agressiv-militante Neonazi-Szene zu kämpfen. Hauptsächlich sind es Menschen aus dem Kaukasus und dem asiatischen Teil von Russland, aber auch Homosexuelle, Antifaschist_innen und Menschen jüdischen Glaubens, welche von Nazibanden angriffen und ermordet werden.
Das ganze wird im Rahmen des regelmäßigen Antifatresens im AJZ Neubrandenburg stattfinden.
Hinterher wird das Ende der nationalsozialistischen Barbarei mit einem Konzert gefeiert. Zu Gast sind Komatoz aus Russland und Stagnation Is Death aus Polen.

Nie wieder Faschismus! Solidarität mit den russischen Antifaschist_innen!